Leseprobe
Flohbefall bei der Katze
Diagnose und Bekämpfung
Flöhe zählen biologisch gesehen zu den Insekten. Meistens werden unsere Stubentiger vom Katzenfloh (Ctenocephalides felis) heimgesucht, gelegentlich kommt auch ein Befall mit anderen Gattungen wie etwa dem Hunde-, Igel- oder Menschenfloh vor. Flöhe leben eben nicht ausschließlich wirtsbezogen und schmarotzen somit auf verschiedenen Tieren und letztendlich auch auf dem Menschen. Auf der einen Seite sind die Blutsauger gefürchtet, da sie Krankheiten übertragen – das berühmteste Beispiel ist wohl die Pest –, auf der anderen Seite belustigen und beeindrucken sie uns durch ihre im Verhältnis zur Körpergröße gewaltige Sprungkraft – etwa im Flohzirkus. Der folgende Artikel soll über die Lebensweise und medizinischen Gefahren aufklären, die diese Parasiten mit sich bringen.
Wie bekommt meine Katze Flöhe?
Ziemlich einfach – so ist ein Kontakt mit Artgenossen oder anderen Haustieren/Wildtieren ausreichend, um den bewegungsstarken Parasiten zu übertragen. Das Dritte der drei Beinpaare ist als Sprungbein ausgebildet, was den Floh bis zu 30 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter weit hüpfen lässt. Eine andere Ansteckungsgefahr lauert an Orten, die Eier, Larven oder Puppen der Flöhe beherbergen, dort müssen keine Lebewesen anwesend sein. Von toten oder verendeten Tieren geht übrigens kaum Gefahr aus – dort fühlen sich die Flöhe nicht mehr wohl und verschwinden sehr rasch.
Mehr Informationen rund um das Thema Flohbefall lesen Sie im Heft ab Seite 6.
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